„die Masken und die Wahrheit werden sichtbar – Prozess“

Veröffentlicht von Heike Rieck am

Der Stich ins Nest der Wespen auf dem Weg zu Pudels Kern…:

Die Menschen, die mit #allesdichtmachen gerade mitten in ein Wespennest gestochen haben, sind förmlich zum Kern der Spaltung im deutschsprachigen Raum vorgedrungen. Somit haben sie die Aufgabe, die Kabarettisten oder auch heilige Clowns innerhalb von Gesellschaften haben, wunderbar umgesetzt – was auch immer: es wirkt.

Das Unsägliche des Umgangs miteinander wird sichtbar und liegt in vieler Munde….

🔸… und was da jetzt so deutlich sichtbar wird, 

ist die Art und Weise, wie mit dem persönlichem Ausdruck von Menschen umgegangen wird, der nicht der propagierten und etablierten Sichtweise des aktuellen Wissensstandes der Bestimmenden unserer Gesellschaft entspricht.

🔸schlimmer noch: diese Art von Mobbing wird von unseren gewählten Vertretern nicht nur toleriert, sondern gewissermaßen befürwortet. 

Das kann es doch nicht sein. Das ist Steinzeit-Anwendung von rudimentären Schaltkreisen. Nichts rechtfertigt so eine Art, miteinander umzugehen. Es ist schmerzhaft und unerläßlich in diesem Heilungsprozeß von Herz und Hirn, sich das jetzt anzuschauen. Auch ich entdecke immer wieder verdeckte Muster in diesem Prozeß, und darum geht es, zu reflektieren…

🔸Es zeigt das ganze Gift, das unter so vielen Deckmänteln verborgen war.

 🔸Ein Land, in dem die Künstler, Kabarettisten und letztlich Menschen wie DU und ICH, zerlegt und geköpft werden, ist in einem sehr kritischem Bereich angelangt…

🔸Eine fast noch größere archaische Angst der Menschen, als die vor dem Tod selber, ist die Angst ausgestossen zu werden und damit auf grausige Weise dem Tod ins Auge zu sehen… Todgeweiht zu sein… Verachtet zu werden, usw. …Heutzutage ist dieses Verderben etwas subtiler, und paradoxerweise doch für alle sichtbar. 

🔸Mindestens genauso schlimm ist die Angst, innerhalb der sicheren Verhaltensregeln zu erkranken und ebenfalls zu sterben.

Das einzige, was hilft, das “Sündenbocksyndrom“ aufzulösen, ist in meinen Augen Leben und Tod ganz anzunehmen, und sich selber mit allem Schmerz und allem Leuchten… 

In unserem momentanen kollektiven 

“die Masken und die Wahrheit werden sichtbar – Prozess“ fließt entweder der Eiter ab (was echt übel ist😅) und diese Entzündungsherde können heilen, weil sie an die Oberfläche kommen, und es gibt eine sogenannte Erstverschlimmerung, oder es wird schlimmer… Jedenfalls kommt da richtig was hoch und zeigt sich, und das ist einfach gut so, denn es war ja eh die ganze Zeit irgendwie im Unterbewussten aktiv, diese ganzen alten Storys. 

Heute ist Vollmondnacht im Zeichen Skorpion im Beltane Zyklus:

Tanz der Gegensätze…wildes Feuer und das Wieder-Erwachen der Urkraft. 

Dieser Tanz kann harmonisch, verschmelzend und exstatisch sein… 

und auch extrem herausfordernd, abgründig und zerstörerisch.

All das sind Aspekte hier auf der Erde, die wir alle gerade kollektiv in einer alles bewegenden Welle surfen… 

Aspekte in uns. In jedem Augenblick auch in unseren Körpern aktiv.

Diese Mondphase birgt in sich die Gelegenheit, sich mit den tiefsten inneren Schmerzpunkten heilsam auseinanderzusetzen, denn die Energie der Zerstörung kann ebenfalls genutzt werden, um zerstörerische Muster bewusst zu machen und aufzulösen. 

Die grundsätzliche Frage ist die, wie gehe ich damit um wenn es mal disharmonisch und schmerzhaft wird?

Wie gehen wir kollektiv damit um? Mit gegensätzlichen Aspekten? Wenn es mal hakt und klemmt und keinen Spaß mehr macht? Uns dieser Tanz im Sturm gerade die Flügel hängen lässt?

Kann ich bei mir bleiben? Mit mir sein, und den – die anderen bei sich lassen? 

Im Austausch der Gegensätze wachsen…?

„die Masken und die Wahrheit werden sichtbar – Prozess“

Dieses Mal ist die Mondin der Erde so nah, dass in ihrem durchdringenden Licht jede Zelle in mir vibriert vor Intensität… Da bleibt kein Wesen auf der Erde unberührt von dieser magischen Kraft.

Mond im Skorpion zeigt uns die tiefsitzendsten Stacheln, die verborgensten Beweggründe und eingeprägte unbewusste Muster, holt alles ans Licht. 

Auf dass all das, was in diesen Zeiten so schmerzhaft sichtbar wird, sich nun wandeln kann, um der ursprünglichen Essenz und Schönheit des lebendigen Seins die Tore zu öffnen.

Auf gehts! Das Neue leuchtet bereits durch den sich öffnenden Kokon, den wir bald hinter uns lassen werden in dieser Metamorphose. 

Die Raupe kann sich einfach nicht vorstellen zu fliegen…der Schmetterling tut es einfach.

Solange du bei dir bist, ist es genau dein Tempo, in dem alles geschieht. 

Bei dir selber zu sein ist der wirksamste Ort hier auf Erden.

Herzensgrüße, 

und eine magische Nacht für uns alle 

Heike

Hier kommen ein paar Stichpunkte/ Gedankenblitze für weiterführenden Text:

Wir kennen das ja alle: fließt unsere Energie gut auf allen Ebenen, fühlen wir uns leicht und frei, nichts kann uns etwas anhaben…Wir können beschwingt am Tanz des Lebens teilnehmen

 Doch sind wir getriggert, durch was auch immer aus dem “Flow” gefallen, verschließen sich die Türen, die Notbremse des Systems greift und alles wird anstrengend und immer mehr Kampf – nichts macht Spaß. Der Tanz des Lebens wird als Zumutung empfunden und hat mit uns nichts zu tun. 

Das kann geschehen, indem die aufsteigende Lebensenergie uns an den Stellen berührt, die schmerzen, und wo wir das Leben verweigern zu feiern. 

Das heißt auf die momentane Situation übersetzt, 

die Deckel auf dem Ganzen..

Genau wie in unserem Körper viele sehr unterschiedliche Zellen sind, sind wir alle ebenfalls unterschiedliche Zellen in einem riesigen Organismus, und alle miteinander verbunden. 

Wir können zwar sagen ”Ich esse gerne, aber ich scheiße nicht.”, 


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